
{"id":28052,"date":"2024-11-15T14:20:29","date_gmt":"2024-11-15T13:20:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.drhv06.de\/?p=28052"},"modified":"2024-11-15T14:20:29","modified_gmt":"2024-11-15T13:20:29","slug":"ottcast-3-voll-im-soll-doch-da-geht-noch-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/2024\/11\/ottcast-3-voll-im-soll-doch-da-geht-noch-mehr\/","title":{"rendered":"OTTCAST #3: Voll im Soll &#8211; doch da geht noch mehr"},"content":{"rendered":"<p>Vom hei\u00dfen Oktober <a href=\"https:\/\/www.drhv06.de\/2024\/10\/ottcast-2-die-ersten-punkte-zeit-fuer-neue-helden\/\">sprach ich in der letzten Folge des Ottcast #2<\/a> &#8211; beginnend mit dem Ausw\u00e4rtsspiel in Hagen. Und die Bilanz seitdem bis heute: f\u00fcnf von acht m\u00f6glichen Punkten geholt. Damit darf man durchaus zufrieden sein, auch wenn an der einen oder anderen Stelle sogar noch mehr m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, wie die \u00dcberschrift vermuten l\u00e4sst. Doch der Reihe nach:<\/p>\n<h3>Verletztenmisere weitet sich in allen Bereichen aus<\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst einmal beschwerte ich mich in der letzten Ausgabe dar\u00fcber, dass unser gr\u00f6\u00dfter Fan-Wunsch &#8222;verletzungsfrei durch die Saison&#8220; binnen nur einer Woche gleich VIERFACH krachend scheiterte. Und leider war nicht eine einzige Meldung mit einer &#8222;schwereren Erkl\u00e4rung&#8220; dabei. Sondern drei der vier verletzten Spieler meldeten sich mindestens sechs Wochen ab, einer sogar sechs Monate.<\/p>\n<p>Doch damit nicht genug. Nun wurde es richtig kurios: Zun\u00e4chst verletzte sich Mannschaftsbetreuer Thomas Vollert, indem er sich Muskeln im Oberschenkel riss, beim Spielen mit dem Enkelkind. Eine OP folgte, sowie ein wochenlang anhaltender Ausfall. Dazu gesellte sich ausgerechnet Cheftrainer Uwe Jungandreas, der bereits gegen Nordhorn vom R\u00fcckenleiden gezeichnet war. Hatte man zun\u00e4chst noch auf einen einfachen Hexenschuss gehofft, wurde man mit einem Bandscheibenvorfall umgehend eines Besseren belehrt. Auch hier folgte eine sofortige OP samt Ausfallzeit.<\/p>\n<p>Doch wer dachte, Profis und Verantwortliche seien unter sich, hat die Rechnung ohne die FanSzene und die DRHV-Frauen gemacht. Zun\u00e4chst musste Fanclub-Vorstand Jupp nach heftigem Fahrrad-Unfall wochenlang passen, inzwischen fehlt auch Dirk aus der aktiven Fanszene mit der gleichen Problematik wie bei Thomas Vollert und auch ich blieb nicht verschont: B\u00e4nderriss durch Umknicken, beim Fu\u00dfballspiel im Stadion. Beim Zugucken habe ich mich auch noch nie verletzt. Am selben Wochenende riss sich DRHV-Kapit\u00e4nin Fabienne Welh\u00f6ner das Kreuzband. Und auch sonst fallen allerhand Spielerinnen bei den Dessauer Handballerinnen aus. F\u00fcr kommenden Samstag sind derzeit acht Spielerinnen gemeldet.<\/p>\n<p><strong>GUTE BESSERUNG &amp; SCHNELLE GENESUNG ALLEN VERLETZTEN<\/strong><\/p>\n<h3>\u00dcberzeugend im Oktober, doch nicht immer belohnt<\/h3>\n<p>Da war es nun, das Ausw\u00e4rtsspiel in Hagen. Rein tabellarisch ein Pflichtsieg, doch waren sie zuletzt im Aufwind. Gepaart mit unserer Bilanz in Hagen war das keine leichte Aufgabe. Umso sch\u00f6ner, dass zur fantechnischen Unterst\u00fctzung etliche Mitglieder der Brigade C aus Ferndorf die ca. 80 Kilometer r\u00fcber gefahren kamen. Mit \u00fcber 20 ZAB-Fans im G\u00e4steblock konnte man der wei\u00dfen Kolonne auf dem Feld ordentlich einheizen. Mit Erfolg: Sowohl die Au\u00dfen (neun Tore) sowie der Kreis (vier Tore) doch vor allem der R\u00fcckraum mit sagenhaften 19 Toren wussten zu \u00fcberzeugen. Einmal mehr der herausragende Akteur: Yannick Danneberg mit zw\u00f6lf Toren\u203c! (22 Tore binnen einer Woche kann man schon mal machen.) Man, war das wichtig!<\/p>\n<p>Statt beide Mannschaften mit 4:4 Punkten im Abstiegskampf hatten wir nun sechs und Hagen weiterhin nur zwei &#8211; ein Meilenstein f\u00fcr den weiteren Saisonverlauf. Nun k\u00f6nnte man sich sogar eine Niederlage erlauben ohne, gleich ganz unten reinzurutschen. Doch es kam einer unserer Lieblingsgegner in die Anhalt-Arena: Die Eulen Ludwigshafen. Auch grunds\u00e4tzlich ein schweres Brett, aber nahezu immer blieben die Punkte bei oder in Dessau. Leider nicht an diesem Mittwoch als der Gegner cool und abgekl\u00e4rt auftrat und aber mal \u00fcberhaupt nichts anbrennen lie\u00df.<\/p>\n<div id=\"attachment_27799\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-27799\" class=\"wp-image-27799 size-medium\" src=\"https:\/\/www.drhv06.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/spielbericht_luebeck_1024-300x169.jpg\" alt=\"Gro\u00dfer Jubel nach dem 26:22-Erfolg gegen den VfL L\u00fcbeck-Schwartau Saison 2024\/25\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/spielbericht_luebeck_1024-300x169.jpg 300w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/spielbericht_luebeck_1024-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/spielbericht_luebeck_1024-768x432.jpg 768w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/spielbericht_luebeck_1024-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/spielbericht_luebeck_1024-100x56.jpg 100w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/spielbericht_luebeck_1024-50x28.jpg 50w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/spielbericht_luebeck_1024-25x14.jpg 25w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/spielbericht_luebeck_1024-240x135.jpg 240w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/spielbericht_luebeck_1024.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-27799\" class=\"wp-caption-text\">Auch das siebte Spiel in Folge hat man gegen den VfL L\u00fcbeck-Schwartau nicht verloren. I Foto: Christian Schaffrath<\/p><\/div>\n<p>Dann fuhren wir &#8211; erstmals ohne Uwe Jungandreas &#8211; nach L\u00fcbeck-Schwartau, die f\u00fcr mich absoluter Top-Favorit waren. Nicht nur aufgrund unserer angespannten Personalsituation. Sondern der Aufstiegsfavorit vom Bergischen HC war hier eine Woche zuvor mit neun Toren untergegangen. Doch die ZAB-Profis zeigten sich von allen Widrigkeiten unbeeindruckt, stellten eine bockstarke Abwehr hin und warfen bereits zur Pause eine komfortable F\u00fchrung heraus (14:9). Bei klarer Chancenverwertung h\u00e4tte das bereits in Halbzeit eins eine haushohe Klatsche f\u00fcr die Gastgeber werden k\u00f6nnen &#8211; in Halbzeit zwei definitiv aber M\u00dcSSEN. Gleich achtmal lie\u00df man L\u00fcbeck nicht zum Wurf kommen oder zwang sie zu technischen Fehlern, doch konnte man lediglich nur zwei bis drei Mal selbst einnetzen. Was zur Folge hatte, dass bei mangelnder Chancenverwertung der VfL noch einmal auf zwei Tore herankam. Doch am Ende hatten die Jungs die Nerven behalten und den zweiten Ausw\u00e4rtssieg infolge einget\u00fctet. Und das Bemerkenswerte daran war: Top-Torsch\u00fctze Yannick Danneberg funktionierte ausnahmsweise einmal nicht &#8211; was durchaus sehr positiv eingestuft werden darf! Die bisherigen Punkte waren eingefahren worden, weil unsere Nummer 26 jedes Mal die absolut herausragende Figur im Dessauer Spiel war. Zu abh\u00e4ngig waren wir gef\u00fchlt bereits von ihm. Nicht so in L\u00fcbeck. Dort hatte man sich offenbar bestens auf Yannick eingestellt &#8211; und dabei aber alle anderen vergessen. Jedem ZAB-Fan muss bei diesem Spiel das Herz aufgegangen sein. Absolute mannschaftliche Geschlossenheit, trotz aller Ausf\u00e4lle und des abgemeldeten Top-Torj\u00e4gers. Und um dem Ganzen noch das i-T\u00fcpfelchen aufzusetzen, erzielte Yannick seine einzigen beiden Treffer ganz am Ende &#8211; zum 26:22-Ausw\u00e4rtssieg.<\/p>\n<h3>Und dann kam Ferndorf<\/h3>\n<p>Der Aufsteiger gr\u00fc\u00dfte lange Zeit von Tabellenplatz zwei. Ein Unentschieden h\u00e4tten wir im Vorfeld l\u00e4ngst unterschrieben. Doch auch hier der Reihe nach. Trotz dieses bescheidenen Spieltermins, Mittwoch 19:30 Uhr, war in Dessau gro\u00dfe Vorfreude auf dieses Highlight zu sp\u00fcren. Zum einen war in Sachsen-Anhalt am Donnerstag Feiertag, zum anderen hatten sich 10-15 Ferndorfer Fans in der Bauhausstadt angek\u00fcndigt, welche zwar zum Teil hier \u00fcbernachteten, jedoch in NRW keinen Feiertag vermelden konnten.<\/p>\n<div id=\"attachment_28101\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-28101\" class=\"wp-image-28101\" src=\"https:\/\/www.drhv06.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ferndorf_1124-169x300.jpg\" alt=\"Kapit\u00e4n Vincent B\u00fclow im Spiel gegen den TuS Ferndorf Saison 2024\/25\" width=\"190\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ferndorf_1124-169x300.jpg 169w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ferndorf_1124-576x1024.jpg 576w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ferndorf_1124-768x1365.jpg 768w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ferndorf_1124-864x1536.jpg 864w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ferndorf_1124-56x100.jpg 56w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ferndorf_1124-28x50.jpg 28w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ferndorf_1124-14x25.jpg 14w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ferndorf_1124-180x320.jpg 180w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/ferndorf_1124.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><p id=\"caption-attachment-28101\" class=\"wp-caption-text\">Kapit\u00e4n Vincent B\u00fclow im Spiel gegen den TuS Ferndorf. I Foto: Norman Gunkel<\/p><\/div>\n<p>Also ging der ereignisreiche Tag f\u00fcr Mitglieder der Zabporters sowie der Sektion Mildensee bei Zeiten los. Nach Einkauf im Baumarkt wurden am sp\u00e4ten Vormittag die Spruchb\u00e4nder verschiedener Aktionen gefertigt. Gegen 13:45 Uhr sollten die Freunde der Brigade C am Bahnhof in Empfang genommen werden. Doch wie so oft ist auf die Deutsche Bahn nicht immer Verlass: Mit ca. zwei Stunden Versp\u00e4tung kamen unsere Freunde mit dem Zug an. W\u00e4hrenddessen enterte die aktive FanSzene des DRHV ein \u00f6rtliches Stammlokal und erfreute sich im Laufe des Nachmittags an immer mehr Zuwachs aus den eigenen Reihen. Die Speisekarte noch schnell den westdeutschen Freunden gesandt und schon stimmte man sich langsam aber sicher gemeinsam ein. Unser bestens bekannter Lokationsbetreiber d\u00fcrfte am Nachmittag noch nie so viel Umsatz gemacht haben, was auch daran liegen k\u00f6nnte, dass er an normalen Tagen erst 17:00 Uhr \u00f6ffnet. Gemeinsam wurde die 17:30 Uhr-Stra\u00dfenbahn geentert, mit \u00fcber 30 Handballfans. Tats\u00e4chlich wollte auch jeder Einzelne ein Ticket l\u00f6sen. Doch leider war daf\u00fcr die Strecke Richtung Anhalt-Arena viel zu kurz. Es kamen gar nicht alle an den M\u00fcnzautomaten.<\/p>\n<p>Vor Ort hatte die tags\u00fcber arbeitende Bev\u00f6lkerung bereits das FanMobil ge\u00f6ffnet und aufgebaut, sodass es nun langsam aber sicher in die hei\u00dfe Phase der Vorfreude ging. Am Siedepunkt angekommen, \u00fcbernahm ich am Auto kurz das Wort, um a) die Brigade C Ferndorf offiziell begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen, ihnen b) die von uns bereits bezahlen Eintrittskarten zu \u00fcberreichen und sie c) mit einem Gastgeschenk zu \u00fcberraschen. Zwei gro\u00dfe Freundschaftsschwenkfahnen mit Logos beider Fanlager darauf wurden pr\u00e4sentiert &#8211; und wehten fortan in den jeweiligen Bl\u00f6cken.<\/p>\n<h3>Ferndorf ist schon bezwungen &#8211; schl\u00e4gt aber zur\u00fcck<\/h3>\n<p>Nun konnte auch das Spiel losgehen, welches nat\u00fcrlich mit einem durch die Halle schallendes &#8222;Ferndorf &amp; Dessau&#8220; begonnen wurde. Unsere Hausherren traten mit der breiten Brust zweier Ausw\u00e4rtssiege an, allen Widrigkeiten zum Trotz. Komfortabel legte man vor und zeigte der \u00fcberrascht wirkenden TuS-Sieben deutlich, wer hier Chef im Ring ist. Und h\u00e4tte der Ferndorf-Keeper nicht seine starke Form der letzten Wochen an den Tag gelegt, w\u00e4re die Partie wohl bereits zur Pause entschieden gewesen. Doch er hielt sie im Spiel, sodass am Ende des ersten Durchgangs ein 14:12 auf der Anzeigetafel stand.<\/p>\n<p>Positiv hervorzuheben war bis hierhin zum einen eine gut gef\u00fcllte Halle sowie ein rappelvoller I-Block hinter unserem Banner, welcher optisch und vor allem akustisch absolut zu \u00fcberzeugen wusste. Zum anderen brachte man mittels zweiteiligen Spruchband (gemeinsam mit Ferndorf) unseren Unmut \u00fcber die fanunfreundlichen Anwurfzeiten deutlich zum Ausdruck. &gt;&gt;WER SPIELE IN DIE WOCHE LEGT &#8211; HAT NOCH NIE FREUNDSCHAFTEN GEPFLEGT&lt;&lt; Dabei hielten beide Fanlager jeweils eine der beiden Zeilen hoch. Hintergrund sind die immer unsch\u00f6ner werdenden Anwurfzeiten f\u00fcr den leidenschaftlichen Handballfan vor Ort. Klar, mal sind die Hallen an den Wochenenden nicht verf\u00fcgbar und manchmal gibt&#8217;s auch englische Wochen &#8211; das war auch schon fr\u00fcher so. Dass man aber den Spieltag inzwischen von Donnerstags bis Montags aufsplittet, sich zum Teil nach den festgelegten \u00dcbertragungszeiten von TV-Sendern gerichtet werden muss und obendrein auf Freundschaften pfeift, mag vielleicht unter die Rubrik &#8222;Modernisierung und Professionalisierung&#8220; fallen. Doch m\u00fcssen sich die Initiatoren dann eben auch den Vorwurf der Profitgier gefallen lassen, weil sie gar nicht merken, wie man sich peu \u00e0 peu vom emotionalen Handballfan in der Halle entfernen. Beispiele: Viele Dessauer Fans nehmen sich jede Saison vor, alle Ausw\u00e4rtsspiele mitzunehmen. Wenn man aber montags nach Balingen, montags nach Wuppertal und freitags nach Konstanz fahren muss, ist ein Teil des Jahresurlaubs schon mal weg. Noch besser hat es unsere Freunde aus Ferndorf getroffen: Sie fuhren binnen nur einer Woche &#8211; nat\u00fcrlich zweimal mittwochs &#8211; mehr als 2.000 Kilometer in den Osten und zur\u00fcck, nach Dresden und Dessau. Das nimmt Ausma\u00dfe an, die langsam nicht mehr hinnehmbar sind und deren Kritik wir nimmer m\u00fcde sein werden. Mit dem Spruchband &gt;&gt;DYN-AMITE F\u00dcR JEDE FANKULTUR&lt;&lt; stichelte die Brigade C Ferndorf im vorherigen Heimspiel gegen den Bezahlsender DYN an.<\/p>\n<p>Ach ja, eine zweite Halbzeit gab&#8217;s ja auch noch. Die startete &#8211; wie schon so oft in dieser Saison &#8211; etwas schl\u00e4frig von unseren Jungs. So konnte Ferndorf nicht nur zum 14:14 ausgleichen, sondern sogar in F\u00fchrung gehen. So langsam aber sicher war es genug mit den Gastgeschenken. Dachten sich auch unsere blau-wei\u00dfen Krieger, die sich durch eine Auszeit sammelten, berappelten und zur\u00fcck zur machtdemonstrierenden Angriffswelle fanden. Sie drehte nicht nur das Spiel sondern kauften dem TuS so sehr den Schneid ab, dass die Anhalt-Arena bebte und die Sieben von der St\u00e4hlerwiese mausetot wirkte. Hier musste ab der 50. Minute eine richtig hohe Klatsche bef\u00fcrchtet werden. Erst recht als die ZAB-Mannen in der 53. Minute zum 29:23 trafen. Unter bester Party-Stimmung in der Halle sollte die Negativ-Serie gegen die Siegerl\u00e4nder endlich beendet werden. Doch hatten wir diese Rechnung abermals ohne den Ferndorfer Keeper gemacht. Jetzt war er es, der uns St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck den Schneid abkaufte und unsere Werfer mit tollen Paraden schier zur Verzweiflung trieb. Gerade einmal zwei mickrige B\u00e4lle schafften es noch ins Geh\u00e4use der G\u00e4ste, die inzwischen wieder oben auf waren und ihrem Ruf der Mentalit\u00e4tsmonster alle Ehre machten. Tor um Tor k\u00e4mpften sie sich zur\u00fcck und <a href=\"https:\/\/www.drhv06.de\/2024\/10\/drhv-06-verpasst-heimsieg-gegen-tus-ferndorf\/\">glichen kurz vor der Sirene tats\u00e4chlich noch aus<\/a>.<\/p>\n<p>Freundschaft hin oder her, aber dieser Punktverlust f\u00fchlte sich wie eine hohe Klatsche unsererseits an, die mich auch drei Tage sp\u00e4ter noch w\u00fctend machte. \u00dcber 50 Minuten hinweg waren wir eine ganze Klasse besser als die Rot-Wei\u00dfen, doch wir machen den Sack einfach nicht zu. Selbst TuS-Kapit\u00e4n Mattis Michels bescheinigte seiner Truppe etwas verwundert nur zehn gute Minuten und konnte den Dessauer Unmut verstehen. Gefeiert wurde am Ende trotzdem. Und zwar: BEIDE Teams von BEIDEN Fanlagern. Und so endete das Spiel, wie es begonnen hatte: Mit einem lautstarken FERNDORF &amp; DESSAU.<\/p>\n<div id=\"attachment_28099\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-28099\" class=\"wp-image-28099\" src=\"https:\/\/www.drhv06.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/10_jahre_jungandreas_banner_1124-300x169.jpg\" alt=\"Fan-Banner zum 10-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um von Uwe Jungandreas\" width=\"600\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/10_jahre_jungandreas_banner_1124-300x169.jpg 300w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/10_jahre_jungandreas_banner_1124-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/10_jahre_jungandreas_banner_1124-768x432.jpg 768w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/10_jahre_jungandreas_banner_1124-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/10_jahre_jungandreas_banner_1124-100x56.jpg 100w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/10_jahre_jungandreas_banner_1124-50x28.jpg 50w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/10_jahre_jungandreas_banner_1124-25x14.jpg 25w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/10_jahre_jungandreas_banner_1124-240x135.jpg 240w, https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/10_jahre_jungandreas_banner_1124.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-28099\" class=\"wp-caption-text\">Das Fan-Banner zum 10-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um von Cheftrainer Uwe Jungandreas. I Foto: Norman Gunkel<\/p><\/div>\n<p>Eine Auszeit in Halbzeit zwei bin ich Euch noch schuldig: Auch hier steckten beide FanSzenen im Vorfeld die K\u00f6pfe zusammen, um dem verletzten Chefcoach Uwe Jungandreas zu gedenken &#8211; zwei Tage vor seinem 10-j\u00e4hrigen Dienst-Jubil\u00e4um. Wieder teilte man sich ein gemeinsames Spruchband, mit der Aufschrift &gt;&gt;10 JAHRE EMOTIONEN UND INTENSIT\u00c4T &#8211; AUF DASS DU BALD WIEDER AN DER LINIE STEHST. GUTE BESSERUNG UWE&lt;&lt;<\/p>\n<p>Nach einem Frustbier am FanMobil beschloss man, gemeinschaftlich noch den heimischen Irish Pub zu \u00fcberfallen. Womit ich nicht gerechnet habe: Dass sich diesem Plan ca. 50 Fans aus beiden Lagern anschlossen. Wenn sich der auflegende DJ mal im Song geirrt hatte, \u00fcbernahmen wir mit eigenem Liedgut kurz den Saal. Eine begeisterte Angestellte fragte, was wir denn f\u00fcr ne Band seien. Ich bin sicher, sie ist jetzt Fan von uns. Schlie\u00dflich war das nicht das erste Lokal, welches wir am heutigen Tage finanziell saniert haben d\u00fcrften. \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom hei\u00dfen Oktober sprach ich in der letzten Folge des Ottcast #2 &#8211; beginnend mit dem Ausw\u00e4rtsspiel in Hagen. Und die Bilanz seitdem bis heute: f\u00fcnf von acht m\u00f6glichen Punkten geholt. 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