
{"id":495,"date":"2017-08-23T12:01:24","date_gmt":"2017-08-23T10:01:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.drhv06.de\/?p=495"},"modified":"2017-08-31T01:05:02","modified_gmt":"2017-08-30T23:05:02","slug":"die-etwas-andere-trainingseinheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dessounds.ddnss.de\/drhv06\/2017\/08\/die-etwas-andere-trainingseinheit\/","title":{"rendered":"Die etwas andere Trainingseinheit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zu einer besonderen Trainingseinheit bat Trainer Uwe Jungandreas seine Jungs am Dienstag-Abend in den Sportpark Dessau. Nat\u00fcrlich ist dieser Ort f\u00fcr die Biber kein ungew\u00f6hnlicher. Schlie\u00dflich steht in jeder Woche mindestens einmal das Krafttraining auf dem Trainingsplan. Doch f\u00fcr den Dienstagabend hatte sich der Coach in Sachen Kraft etwas Besonderes einfallen lassen. Diesmal stand dabei auch der Wettkampf im Vordergrund. Die Spieler mussten einen sogenannten \u201eKraftdreikampf\u201c absolvieren.<\/strong><\/p>\n<p>International wird es auch Powerlifting genannt und ist eine Wettkampfsportart der Schwerathletik bzw. des Kraftsports. Dabei muss der Athlet sich in drei verschiedenen Kraft\u00fcbungen messen: Kniebeuge (Squats), Bankdr\u00fccken und Kreuzheben.\u00a0<em>&#8222;Sonst findet im Sportpark das normale Krafttraining am Vormittag statt. Heute gibt es hier f\u00fcr die Jungs den\u00a0besonderen Wettkampf. Das hat sich Uwe Jungandreas zusammen mit dem Dessauer Bankdr\u00fcck-Weltmeister Uwe Werner einfallen lassen&#8220;<\/em>, sagte Claudia Dreher, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Sportparks.<\/p>\n<p>Hierf\u00fcr wurden alle Spieler vor dem Wettkampf gewogen. Denn alle drei \u00dcbungen werden jeweils mit 50 Prozent des eigenen K\u00f6rpergewichts durchgef\u00fchrt &#8211; die Dauer dabei: 90 Sekunden. Am Ende z\u00e4hlt, wer die meisten Wiederholungen in dieser Zeit geschafft hat. Dabei ist es also auch sehr wichtig, sich die Kraft \u00fcber die volle Zeit einzuteilen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich brannten schon nach der ersten \u00dcbung, den Kniebeugen, die Oberschenkel der Spieler so richtig. Das sollte in den kommenden \u00dcbungen, im Brustbereich und dar\u00fcber hinaus, nicht weniger werden. Der ein oder andere wird dabei sicherlich noch ein paar Tage sp\u00e4ter ein paar Restwirkungen haben und vor allem sp\u00fcren.<\/p>\n<p><em>\u201eDa merkt man schon einige Unterschiede<\/em>\u201c, sagte Uwe Jungandreas am Rande des Wettkampfs mit einem Augenzwinkern. Doch eigentlich pr\u00e4sentierten sich alle Spieler dabei sehr gut. Die Ausf\u00fchrung und die Zahl der Wiederholungen waren durch die Bank einwandfrei. Nur die verletzten Akteure, wie Andre Czech, Radek Sliwka und Florian Pfeiffer absolvierten ein eigenes Programm und konnten demnach nicht voll am Wettkampf teilnehmen.<\/p>\n<p>Am Ende konnte es nur einen Gewinner geben. Und zwar setzte sich Tom Hanner gegen seine Teamkollegen durch und gewann mit einer Gesamtpunktzahl von 175 Punkten knapp vor Linksau\u00dfen Marek Vanco mit 173 Punkten. Unser tschechischer Neuzugang Jan Zahradnicek landete mit 170 Punkten auf Rang drei. Tom Hanner schaffte im Kniebeugen 57, beim Bankdr\u00fccken 54 und beim Kreuzheben 64 Wiederholungen. Damit war er in keiner Disziplin der Beste, aber \u00fcberall sehr gut unterwegs.<\/p>\n<p>Das Kniebeugen absolvierte der Drittplatzierte Jan Zahradnicek\u00a0mit 58 Wiederholungen am besten. Mit 56 Punkten beim Bankdr\u00fccken war Phil D\u00f6hler der Erste. Rechtsau\u00dfen Thomas Pavlicek gl\u00e4nzte mit 73 Wiederholungen beim Kreuzheben und machte dort sehr viele Punkte gut. Philipp Ambrosius schaffte ebenfalls 73 St\u00fcck.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Torh\u00fcter, der ja nicht nur auf dem Handballfeld ein extrem ehrgeiziger Athlet ist, musste sich mit 157 Punkten und dem sechsten Platz begn\u00fcgen. Eigentlich ein starkes Ergebnis, doch etwas \u00e4rgerte ihn trotzdem.\u00a0<em>\u201eSo ein Wettkampf im Kraftbereich macht immer Spa\u00df, da will man immer der Beste sein\u201c<\/em>, sagte der Keeper,\u00a0<em>\u201emich wurmt nur, dass ich hinter Thomas (Anmerkung der Red.: Pavlicek, Platz f\u00fcnf mit 160 Punkten) gelandet bin. Ich habe alles gegeben. Schade, dass es nicht gereicht hat.\u201c<\/em>\u00a0Vierter wurde \u00fcbrigens ein anderer Torh\u00fcter: Phil D\u00f6hler mit 161 Punkten.<\/p>\n<p>Bezogen auf den Spa\u00dffaktor sah das der Gewinner ein bisschen anders, als Philip Ambrosius. Schlie\u00dflich mussten die Spieler mehrmals auf die Z\u00e4hne bei\u00dfen und \u00fcber die eigenen Grenzen gehen. Das ist freilich mehr Qual, als Spa\u00df &#8211; aber eben mal etwas anderes.\u00a0<em>\u201eAlso direkt Spa\u00df gemacht hat es nicht\u201c<\/em>, lachte Tom Hanner,\u00a0<em>\u201eaber das soll es ja auch nicht. Es war mal eine Abwechslung zu dem Krafttraining , das wir sonst immer machen. Und es war interessant zu sehen, wie viele Wiederholungen man mit der H\u00e4lfte des eigenen K\u00f6rpergewichts schafft.\u201c\u00a0<\/em>Und Tom Hanner schaffte sehr, sehr viele &#8211; insgesamt die meisten. (fz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu einer besonderen Trainingseinheit bat Trainer Uwe Jungandreas seine Jungs am Dienstag-Abend in den Sportpark Dessau. Nat\u00fcrlich ist dieser Ort f\u00fcr die Biber kein ungew\u00f6hnlicher. Schlie\u00dflich steht in jeder Woche mindestens einmal das Krafttraining auf dem Trainingsplan. Doch f\u00fcr den Dienstagabend hatte sich der Coach in Sachen Kraft etwas Besonderes einfallen lassen. 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